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Wir waren kurz davor, unseren Hund abzugeben.
Alex mit Kody
Unser Schäferhund-Golden-Retriever-Mix hat unser Leben ganz schön auf den Kopf gestellt. Es gab tatsächlich Momente, in denen wir darüber nachgedacht haben, ihn wieder abzugeben.
Jeder Spaziergang war Stress. Sobald uns Menschen oder andere Hunde entgegenkamen, hing unser Hund mit voller Kraft in der Leine und war kaum noch ansprechbar. Das Ergebnis: blaue Schienbeine, Schmerzen im Arm und Rücken und eingerissene Fingernägel. Spaß sieht anders aus.
Am schlimmsten war aber das Gefühl. Andere Hundehalter wechselten die Straßenseite oder drehten direkt um, wenn sie uns sahen. Und natürlich gab es immer jemanden, der genau wusste, was wir alles falsch machen. Irgendwann fragt man sich schon, ob man überhaupt noch etwas richtig macht.
Auch zu Hause war die Situation schwierig. Besuch war kaum möglich, weil unser Hund sofort nach vorne ging und sich nur schwer beruhigen ließ.
Wir haben mehrere Hundeschulen ausprobiert. Es wurde manches besser, aber nie dauerhaft. Uns fehlte das Verständnis, warum unser Hund so reagiert und was wir wirklich verändern müssen.
Dann kamen wir zur Hundeschule Krüger.
Zum ersten Mal hatte ich nicht das Gefühl, einfach neue Übungen zu lernen. Stattdessen habe ich verstanden, dass Veränderung bei mir anfängt.
Natürlich wusste ich vorher schon, dass Hund und Halter zusammengehören. Aber erst hier habe ich wirklich begriffen, was das bedeutet. Es geht nicht nur darum, was ich mit der Leine mache oder welche Kommandos ich gebe. Es geht um meine Haltung – körperlich, aber vor allem im Kopf.
Heute ist unser Hund immer noch ein Schäferhund-Golden-Retriever-Mix mit Charakter. Aber unser Alltag sieht komplett anders aus. Spaziergänge machen wieder Spaß, Hundebegegnungen sind deutlich entspannter und gemeinsame Spaziergänge funktionieren inzwischen richtig gut. Die Leinenführigkeit hat sich enorm verbessert.
Auch Besuch ist heute kein Weltuntergang mehr. Unser Hund bellt zwar noch, bleibt aber in seinem Körbchen und beruhigt sich viel schneller als früher. Für uns ist das ein riesiger Fortschritt.
Das Wichtigste, was ich gelernt habe, ist eigentlich ganz einfach: Ich musste nicht zuerst meinen Hund verändern. Ich musste lernen, ihn anders zu führen.
Andreas hat uns nicht nur mit unserem Hund geholfen, sondern auch mir gezeigt, woran ich arbeiten muss. Genau das hat am Ende den Unterschied gemacht.
Falls du gerade an dem Punkt bist, an dem wir damals waren: Gib nicht zu früh auf. Manchmal braucht es keinen anderen Hund – sondern jemanden, der einem zeigt, was man selbst verändern kann.

Sams Chance
Sandra mit Sam
Sam kam mit anderthalb Jahren zu mir. Ein Weimaraner-Welpe sieht niedlich aus. Wie hoch die Ansprüche eines Jagdhundes tatsächlich sind, wurde seinen drei Besitzern vor mir leider erst bewusst, als die Probleme zu groß geworden waren und so wurde er immer weiter gereicht.
Als Sam bei mir einzog, war er mit seiner Umwelt völlig überfordert. Was er bis dahin kennengelernt hatte, war kaum mehr als ein Hinterhof und eine Box. An entspannte Spaziergänge war nicht zu denken. Jeder Umweltreiz, jede Hundebegegnung und jede ungewohnte Situation führten zu Stress und nahezu hysterischem Schreien. Schon ein Blatt, das vom Wind über den Boden geweht wurde, ließ seinen Jagdtrieb die Kontrolle übernehmen – egal, ob ich am anderen Ende der Leine hing und eigentlich in eine andere Richtung wollte.
In der ersten Woche lag ich wohl häufiger auf dem Boden, als dass ich spazieren ging. In der zweiten Woche hatte ich glücklicherweise einen Termin bei der Hundeschule Krüger.
Bereits in diesem ersten Beratungsgespräch habe ich mehr über Hunde gelernt als in den zwanzig Jahren Hundehaltung zuvor. Ob ich all das jemals würde umsetzen können, habe ich zunächst etwas skeptisch bezweifelt. Sehr schnell wurde mir aber klar, dass Andreas nicht in erster Linie Hunde trainiert, sondern vor allem die Menschen anleitet, ihre Hunde besser zu verstehen.
Durch das individuelle und genau auf uns abgestimmte Training zeigten sich bald die ersten Erfolge. Spaziergänge wurden entspannt. Ich wurde interessanter als jedes Blatt und irgendwann sogar interessanter als jeder Hase. Freilauf war möglich, der Rückruf funktionierte zuverlässig, Restaurantbesuche, Urlaube und ein entspannter Alltag wurden vollkommen selbstverständlich.
Wo drei Halter vor mir aufgegeben hatten, war ich unfassbar zufrieden und unglaublich stolz auf den tollsten Hund der Welt.
Doch damit nicht genug. Sam meisterte seine Begleithundeprüfung zwischen lauter „Schäferhund-Strebern“ mit Bravour und wurde ein richtig guter Rettungshund in Fläche- und Trümmersuche.
Was uns in der Hundeschule Krüger vermittelt wurde, war weit mehr als Hundetraining. Wir haben erfahren, wie eng die Bindung zwischen Mensch und Hund werden kann und wie viel Freiheit, Vertrauen und Lebensqualität daraus entsteht.
Und - wie könnte es anders sein – 10 Jahre später hat nun eine junge Hündin, mit jeder Menge Flausen im Kopf und einer noch größeren Menge an Energie, mit mir ebenfalls den Weg zur Hundeschule Krüger gefunden, um in die großen Pfötchenabdrücke von Sam zu treten. Never Change A Running System. Ich kann jedem die Hundeschule Krüger nur aus tiefsten Herzen empfehlen. Hier wird niemand bewertet oder belächelt. Mit viel Geduld, Fachwissen, Freude und Humor wird man genau dort abgeholt, wo man Unterstützung benötigt oder verbringt mit unkomplizierten Hunden eben einfach eine nette Zeit mit anderen netten Menschen und Hunden.

Robert mit Maia & Chico
Hier findest du bald einen weiteren Erfahrungsbericht.
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